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Über Wasser in Berlin

Der Wasserkreislauf in der Stadt

Der Weg des Wassers durch Berlin

Klick dich durch die spannende Reise des Berliner Wassers.

Wasser und Abwasser

Wasser in Berlin - Die Wimmelbildserie

Wie läuft das eigentlich mit dem Wasser und Abwasser in Berlin?

Wie funktioniert ein Wasserwerk?

Wo kommt dein Wasser her? Und wie wird Trinkwasser gemacht?

Das Rohrnetz für Trinkwasser

Wie kommt das Wasser zu dir nach Hause? Hier erfährst du es.

Das Kanalnetz für Abwasser

Abwasser fließt über die Kanalisation ins Klärwerk, wo es gereinigt wird.

Wasserzeichen

Kennst du alle Wasserzeichen in deiner Stadt? Nein? Dann lerne sie hier kennen ...

Natur und Umwelt

Die Spree

Alles über den Fluss der Hauptstadt.

Warschau-Berliner Urstromtal

Wie entstanden unsere Gebirge und Täler? Hier erfährst du es...

Wasserschutzgebiete

Was du hier beachten musst.

Tiere im und am Wasser

Welche Tiere hast du in Berlin schon gesehen?

Natur- und Artenschutz

Der Schutz von Lebensräumen ist für die Entwicklung von Tieren und Pflanzen wichtig.

So war es früher

Geschichte der Berliner Wasserversorgung

Hier erfährst du, warum das Wasser heute aus dem Hahn fließt.

Altes Wasserwerk Friedrichshagen

Erfahre mehr über die Geschichte des alten Wasserwerks in Friedrichshagen.

Berlins Straßenpumpen

Erfahre, wofür die Pumpen da sind.

Stadt der Brücken

Berlin ist am und auf dem Wasser gebaut.

Wasserlexikon 

A - B

Abwasser

Abwasser ist gebrauchtes, verschmutztes Wasser aus Haushalten, Gewerbebetrieben und der Industrie. Es fließt über die Kanalisation ins Klärwerk und wird dort gereinigt. Für Abwasser wird auch oft der Begriff Schmutzwasser verwendet.

Abwasserreinigung

Bevor Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf zurück gelangt, muss es gründlich gereinigt werden. In Berlin geschieht das in sechs großen Klärwerken.

Aggregatzustände

Wasser kann flüssig, fest (Eis) oder gasförmig (Dampf) sein. Diese Zustände des Wassers nennt man Aggregatzustände. In der Natur verwandelt sich das Wasser je nachdem, wie warm oder kalt es ist.

Belebungsbecken

Teil einer Kläranlage. Im Belebungsbecken schaffen wir günstige Lebensbedingungen für Kleinstlebewesen. Diese Mikroorganismen „verspeisen“ die organischen Inhaltsstoffe und entfernen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor aus dem Abwasser. Diesen Bereich des Klärwerks nennt man auch "biologische Reinigungsstufe".

Belüfter

Teil eines Wasserwerkes. Hier wird das aus dem Grundwasser entnommene Wasser in einer Art großen Dusche versprüht und reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. Eisen und Mangan, die im Grundwasser enthalten sind, flocken aus und werden anschließend aus dem Wasser herausgefiltert, damit Trinkwasser am Ende nicht nach Eisen schmeckt und weiße Wäsche auch länger weiß bleibt.

Bewässerung

Landwirtschaft ohne Wasser funktioniert nicht. Damit Pflanzen wachsen, werden Wiesen, Gärten und Äcker künstlich mit Wasser versorgt. Die ältesten Bewässerungsanlagen finden sich in Indien, Syrien und Ägypten. Über Schläuche und Tröpfchenbewässerung bekommen Pflanzen nur so viel Wasser, wie sie zum Wachsen benötigen. Das ist sparsam und ganz schön schlau.

Biologische Reinigung

Abwasser wird in verschiedenen Stufen gereinigt. Neben der mechanischen gibt es die biologische Reinigung. Hier nutzen wir Vorgänge, die auch in Gewässern natürlich stattfinden. Mikroorganismen „verspeisen“ die organischen Inhaltsstoffe und entfernen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor aus dem Schmutzwasser. Der Unterschied ist, dass in einer Kläranlage auf engstem Raum gereinigt und das gewünschte Ergebnis kontrolliert und optimal beeinflusst werden kann.

C - D

Calcium

Im Wasser schwimmen sehr viele natürliche Stoffe. Calcium gehört dazu und steht als Stoff an fünfter Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdhülle. Calcium ist übrigens gut für Deine Knochen.

Chlor

Chlor ist ein gelbgrünes, giftiges und stechend riechendes Gas. Wenn Du in ein Hallenbad gehst, dann riecht es danach und gechlortes Wasser schmeckt auch komisch. Chlor hält hier Krankheitserreger und unerwünschte Bakterien von Dir fern. Wir sagen dazu, das Wasser ist „desinfiziert“. Das Berliner Trinkwasser wird aber nicht gechlort. In anderen Ländern, wo die Wasserqualität nicht so gut ist, muss allerdings gechlort werden.

Druckleitung

Eine Druckleitung ist ein Rohr, durch das Abwasser mit hohem Druck durchgepresst wird. Es gibt Druckleitungen, die an eine Hebeanlage in Häusern angeschlossen sind, um das Abwasser aus dem Keller in die höher gelegene Kanalisation zu pumpen. Dadurch wird auch verhindert, dass Abwasser bei einem Rückstau in das Haus zurückgepresst wird. Im Abwassersystem einer Stadt gibt es ebenso riesige Druckleitungen, in denen das Abwasser über eine längere Strecke - wie auf einer Autobahn - zum Klärwerk gepumpt wird.

Düker

Eine Wasser- oder Abwasserleitung unterquert eine Straße, einen Fluss oder eine S-Bahn-Linie. Dieses Bauwerk nennen wir einen „Düker“, was so viel heißt wie „Taucher“, nicht zu verwechseln mit einem „Drücker“. Die Unterführung überwindet Hindernisse, ohne dass die hindurchströmende Flüssigkeit zusätzlich gepumpt werden muss. Düker gibt es auch bei Rohrleitungen für Gas oder Öl.

E - G

Einlaufbauwerk

Wasser fließt bergab, stimmts? Deshalb macht es Sinn, im Klärwerk ankommendes Abwasser lieber bergab laufen zu lassen, als zusätzliche Energie aufzuwenden, um das schmutzige Wasser durch einzelne Reinigungsstufen zu „heben“. Das Einlaufbauwerk steht deshalb am Anfang als höchster Punkt im Klärwerk.

Entstörungsdienst

Der Entstörungsdienst sorgt dafür, dass Schäden und Störungen Tag und Nacht möglichst schnell behoben werden. Dabei darf jede Person die Telefonnummer des Entstörungsdienstes anrufen, wenn er ein Problem mit dem Wasser hat, zum Beispiel wenn kein Wasser aus dem Wasserhahn kommt.

Flansch

Wie kriegst Du zwei Rohre fest verbunden? Das hängt davon ab, wie die beiden Enden der Rohre beschaffen sind. Ein Flansch ist eine Scheibe mit Löchern am Ende. Wir verbinden diese Scheiben mit Schrauben und Muttern. Fertig. Was noch geht, ist Rohre verschweißen, verlöten oder ineinander stecken.

Grenzwerte

Grenzwerte sind Werte, die in der Trinkwasserverordnung festgelegt sind und nicht überschritten werden dürfen. Hierzu gehören Stoffe, die über bestimmte Konzentrationen hinaus unsere Gesundheit beeinträchtigen können oder nichts im Trinkwasser zu suchen haben. Die Berliner Wasserbetriebe sind – wie jedes Wasserversorgungsunternehmen – verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren, wenn Grenzwerte oder Anforderungen nach der Trinkwasserverordnung nicht erfüllt sind.

Grundwasser

Grundwasser ist Wasser, das von der Erdoberfläche durch den Boden ins Erdreich gesickert ist. Das Wasser trifft dort auf wasserundurchlässige Schichten und staut sich darüber. Grundwasser ist in Deutschland die wichtigste Quelle für Trinkwasser. Auch das Berliner Trinkwasser wird aus Grundwasser gewonnen.

H - J

H2O

H2O ist die chemische Formel für reines Wasser. Ein Wassermolekül besteht aus einer Verbindung von zwei Wasserstoff Atomen (H2) und einem Atom Sauerstoff (O).

Härte

Die Wasserhärte gibt Auskunft über den Gehalt von Calcium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Je höher, desto härter ist das Wasser. Gesetzlich festgelegt sind drei Härtebereiche: weich, mittel und hart. In Berlin haben wir hartes Wasser, was beim Wäschewaschen bei der Dosierung von Waschmitteln eine Rolle spielt. Je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel ist erforderlich.

Hydrant

Ein Hydrant ist hilfreich, um Wasser aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz für Straßenfeste, fürs Bäume gießen oder zum Feuer löschen zu holen. Es gibt überirdische oder in Straßen und Gehwege eingelassene Hydranten. Im Fachjargon heißen die Dinger Überflur- oder Unterflurhydranten. Vielleicht sind Dir mal rot-weiße Schilder mit schwarzer Schrift aufgefallen. Bei Schnee und Eis weisen sie sicher den Weg zum Hydranten.

K - L

Kalibrieren

Damit jeder auch nur so viel Wasser bezahlt, wie er tatsächlich benötigt, werden Wasserzähler alle sechs Jahre ausgetauscht und ähnlich einer Uhr neu eingestellt. Das darf nicht jeder machen, weshalb es hierzu eine unabhängige Stelle bei den Berliner Wasserbetrieben gibt. Die Fachleute sagen hierfür auch die Zähler werden „geeicht“ oder „kalibriert“.

Kalk

Kalkhaltiges Wasser, auch als "hartes Wasser" bezeichnet, hat einen hohen Anteil an Mineralien wie Kalzium und Magnesium. Diese Mineralien nimmt Wasser auf, wenn es durch Sedimentgestein fließt, in dem diese Mineralien gebunden sind. Kalk lagert sich zwar im Haushalt an Wasserhähnen und Oberflächen ab, ist für deinen Körper aber ungefährlich.

Kanalisation

Eine Kanalisation ist ein unterirdisches Netz aus Rohren in dem das Abwasser aus Haushalten, Gewerbebetrieben und der Industrie sowie das Regenwasser gesammelt und zum Klärwerk transportiert wird.

Klarwasser

Klarwasser ist gereinigtes Abwasser, das vom Klärwerk in ein Gewässer fließt.

Kläranlage / Klärwerk

Eine Kläranlage reinigt gebrauchtes Wasser – im Fachjargon Abwasser oder auch Schmutzwasser – aus Haushalt, Gewerbe und Industrie. Abwasser wird zunächst in der Kanalisation gesammelt.

Leck 

Wenn ein Wasserrohr ein Loch hat und durch dieses Wasser hinausläuft, sagt man: „Das Rohr hat ein Leck“. Das bedeutet, dass es undicht ist. Nicht nur Rohre können ein Leck haben, sondern auch Schiffe. Dabei läuft allerdings Wasser in die Schiffe hinein.

Löschwasser

Wasser löscht Feuer. Zwar lässt sich nicht jedes Feuer im Löschwasser ersticken. Dennoch ist Wasser wegen seiner physikalischen Eigenschaften ein echter Brandbekämpfer. Die Feuerwehr transportiert Löschwasser entweder selbst, oder schließt ihre Schläuche direkt an Hydranten an, um an Wasser aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz heranzukommen.

M - N

Mechanische Reinigung

Grobe Verunreinigungen aus dem Abwasser werden im Klärwerk „mechanisch“ entfernt. Dies geschieht u.a. mit Rechen, im Sandfang und in der Vorklärung.

Mikrofiltration

Die Mikrofiltration ist ein mechanisches Reinigungsverfahren, das noch kleinste stoffliche Verunreinigungen aus dem Abwasser herausholt. Vergleichbar mit einem feinen Teesieb. Nur, dass ein Mikrofilter so engmaschige Poren hat und alle Stoffe zurückhält, die größer als 0,1 Mikrometer sind.

Niederschlag

Als Niederschlag bezeichnet man alles Wasser, dass in flüssiger oder fester Form aus Wolken auf die Erde fällt: Regen, Schnee, Hagel und Graupel. Auch das Wasser, dass sich auf Oberflächen absetzt (Tau oder Reif) gehören zum Niederschlag.

O - Q

Oberflächenspannung

Sicher hast Du schon mal einen Wasserläufer beobachtet, wie der übers Wasser gehen kann. Der Grund hierfür ist die Oberflächenspannung. Das Phänomen hat mit den Kräften zwischen den Wassermolekülen zu tun. An der Wasseroberfläche wirken diese nach innen und bilden eine Art „Haut“, auf der ein Wasserläufer laufen kann. Ein paar Spritzer Seife und die Oberflächenspannung löst sich auf. Was passiert mit dem Wasserläufer?

Oberflächenwasser

Bäche, Flüsse, Teiche, Talsperren und Seen sind Gewässer an der Oberfläche. Oberflächenwasser ist Wasser aus natürlichen oder künstlichen oberirdischen Gewässern.

Pumpstation/-werk

Eine Pumpstation oder Pumpwerk ist eine technische Anlage, um Wasser mit Druck von einem Punkt durch Rohrleitungen zu einem höheren oder entfernten Punkt zu befördern. Ein Abwasserpumpwerk wiederum pumpt das Abwasser, das durch die Kanalisation zum tiefsten Punkt in der Stadt fließt zum Klärwerk.

R - S

Rechen

Im Klärwerk ebenso wie vor Abwasser-Pumpwerken sind Rechen eingebaut. Das können eng nebeneinander stehende Stäbe oder Metallplatten mit Löchern sein, die wie ein Sieb funktionieren und grobe Verunreinigungen wie Papier und Textilien aus dem Abwasser zurückhalten. Wir unterscheiden Grob- und Feinrechen. Die Stoffe, die hier eingesammelt werden, nennen wir Rechengut.

Reinwasser

Belüftetes und gefiltertes Rohwasser – Trinkwasser

Rohwasser

Rohwasser ist frisch gepumptes Grundwasser. Es enthält in der Regel noch viele Mineralien, die es bräunlich trüb aussehen lassen. Es schmeckt auch stark nach Eisen. Im Wasserwerk werden diese Mineralien durch Sauerstoff aus dem Wasser gelöst und so lange herausgefiltert, bis das Wasser glasklar ist und harmonisch schmeckt.

Salzwasser

Meerwasser ist Salzwasser, weil es gelöste Salze enthält. Wasser mit einem hohen Salzgehalt ist für uns nicht geeignet. Rund 83% allen Wassers auf der Erde ist Salzwasser.

Sandfang

Um bewegte Teile in einer Kläranlage oder in einem Abwasser-Pumpwerk vor Sand, Steinen oder Glasscherben zu schützen, werden diese Stoffe in speziellen Becken vorher „eingefangen“. Sie setzen sich auf dem Beckengrund ab und werden mechanisch vom Abwasser getrennt. Für Sandfänge gibt es verschiedene Formen: Lang-, Rund- und Tiefsandfänge.

Schieber

Mit einem Schieber lässt sich eine Wasserleitung öffnen oder schließen. Wenn ein Rohrbruch passiert, eilt der Entstörungsdienst an, um das Wasser abzudrehen. Nach der Reparatur wird mit dem Schieber wieder aufgedreht.
Kleine blaue Schilder, die oft an Hauswänden hängen, zeigen, wo es in der Nähe einen Schieber gibt.

T - V

Trinkwasser

Leitungswasser wird auch als Trinkwasser bezeichnet. Es ist das wichtigste Lebensmittel. Trinkwasser wird in allen Gemeinden und Städten durch ein Wasserversorgungsunternehmen bereitgestellt, die das Wasser aus Grundwasser oder Talsperren gewinnen und so aufbereiten, dass es der Deutschen Trinkwasserverordnung entspricht.

Trinkwasserqualität

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Genuss, ein so wichtiges Lebensmittel, das nicht ersetzt werden kann. Wir in Deutschland können uns darauf verlassen: Wasser ist ein sehr streng kontrolliertes Lebensmittel. Die Qualität von Trinkwasser ist in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt. Ein Glas frisches Wasser aus dem Wasserhahn bei etwa acht Grad ist ein Genuss. Wasser schmeckt auf keinen Fall, wenn es abgestanden oder lauwarm ist.

Trinkwasser-Verordnung

Der Genuss oder Gebrauch von Trinkwasser darf die menschliche Gesundheit zu keinem Zeitpunkt gefährden – so schreibt es die Deutsche Trinkwasserverordnung vor. Sie ist ein strenges Gesetz und gilt für alle Unternehmen der Wasserversorgung, die eine hohe Qualität vom Brunnen bis zum Haus sicherstellen müssen. Eigentümer bzw. Vermieter einer Wohnimmobilie sind dafür verantwortlich, ob die Qualität im Haus eingehalten wird.

Verlegetiefe 

Telefon- und Stromkabel, Gasleitungen und Wasserrohre werden in Deutschland unterirdisch, also in den Boden hinein, verlegt. Die Verlegetiefe gibt an, in welcher Tiefe die Rohre, Leitungen und Kabel verlegt werden.

Versiegelung

Man spricht von Versiegelung, wenn die Erdoberflähe durch menschliche Einflüse nicht mehr zu natürlichen Austauschprozessen (Bodenatmung, Versickerung von Wasser) fähig ist. Dies ist z.B bei Straßen und Plätzen der Fall, weil diese aus Asphalt, Beton oder Stein gebaut sind.

Versickerung / versickern

Vesickerung ist das Eindringen von Wasser (z.B. Regen) in den Boden. Durch die Erd,-Sand- und Gesteinsschichten fließt es langsam nach unten und und sammelt sich in der Grundwasserschicht.

Virtuelles Wasser

Das Wasser, das für die Herstellung oder den Transport eines Produkts benötigt wird, zum Beispiel für die Fertigung eines T-Shirts, wird als unsichtbares oder virtuelles Wasser bezeichnet. 

Vorklärung

In diesem Teil des Klärwerks findet eine erste Vorklärung statt. Eine erste Reinigung des Abwasser geschieht durch Faulungsprozesse: Die organischen Bestandteile im Abwasser beginnen, sich zu zersetzen. Für feine Nasen gibt es an dieser Stelle ein nicht immer angenehmes Geruchserlebnis.

W - Z

Wasser

Wasser ist der Stoff, aus dem das Leben ist. Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser gibt es überall auf der Welt: in der Luft, im Regen, in Bächen und Flüssen, in Seen und Meeren, unter der Erde aber auch in Pflanzen, Tieren und in unserem Körper. Reines Wasser ist durchsichtig, hat keinen Geschmack und keinen Geruch. In der Chemie ist Wasser eine Verbindung von Sauerstoff aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.

Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf beschreibt die natürliche Bewegung des Wassers als Wasser, Wasserdampf und Eis auf, unter und über der Erde. Den vom Mensch gemachten technischen Kreislauf für die Versorgung der Menschen mit Wasser und die Entsorgung von Schmutzwasser in der Stadt nennt man auch urbaner Wasserkreislauf.

Wasserwerk

In einem Wasserwerk wird aus Grundwasser oder Wasser aus Flüssen und Seen (Oberflächenwasser) sauberes Trinkwasser gewonnen. Danach wird das Trinkwasser ins Rohrnetz geleitet und in der Stadt verteilt, wo es gebraucht wird.

Wasserzähler

Ein Wasserzähler misst den Wasserverbrauch von Häusern und Gebäuden. Wenn das Wasser aus den Wasserleitungen der Berliner Wasserbetriebe in die Leitungen eines Hauses fließt, spürt das der Wasserzähler und zählt die vorbeigeflossene Wassermenge. So wissen die Wasserbetriebe, wie viel Wasser welches Haus verbraucht hat. Schau mal in deinem Keller oder in deinem Badezimmer nach, ob du einen Wasserzähler findest.